Schlagwort-Archive: Schreiben

Begleitendes Testlesen und Lektorat

Leider ist es im Moment ein wenig ruhig geworden auf meinem Blog. Das liegt einfach daran, dass ich sehr viel mit der „normalen Arbeit“ zu tun habe, und somit wenig Zeit für die Schriftstellerei bleibt. Diese knappe Zeit investiere ich dann zum großen Teil ins Schreiben am Roman. Nun ist es aber an der Zeit für einen neuen Beitrag zum Thema Schreiben.

Ich weiß nicht, wie ihr es macht, aber oft lese ich, dass Autoren ihr Werk zu Ende schreiben, selbst noch ein paar Mal überarbeiten und erst dann zu Testlesern geben. Wenn diese es gelesen haben und die Rückmeldungen eingearbeitet sind, geht der Roman dann zum Lektorat bzw. Korrektorat.

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Gedanken und wörtliche Rede im Roman kennzeichnen

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, das für das Schreiben von Büchern (Belletristik) nicht ganz unwichtig ist: der Frage, wie man wörtliche Rede, aber vor allem Gedanken innerhalb des Textes kenntlich macht. Bei Verlagsveröffentlichungen werden hierfür in der Regel Vorgaben gemacht, weshalb der Beitrag sich mehr an die Self-Publisher richtet.

Fangen wir mit einem einfachen Satz an, und zwar, dass Peter sich bei Luisa für ein Geschenk bedankt, es in Wirklichkeit aber nicht mag.

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Personenbeschreibung im Roman – oder: wie siehst du aus?

Während der Korrekturphase meines aktuellen Romans, ist mir (wieder einmal) etwas aufgefallen. Das, was ich beim Schreiben am schwersten finde, sind die Personenbeschreibungen. Das mag auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam klingen, aber lest selbst. Die folgenden Textausschnitte habe ich jetzt nur für diese Beispiele geschrieben, sie sind nicht Teil einer bestehenden Geschichte.

An der Straßenecke stand Paul. Er war 20 Jahre alt, etwa 1,90 m groß, sportlich, hatte blau-graue Augen und dunkelblonde Haare, die kurz geschnitten und verstrubbelt waren. Über der blauen Jeans trug er ein weißes T-Shirt mit dem Aufdruck ‚Sport ist Mord‘.

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Nun habe ich auch endlich meine Testleserinnen zufriedenstellen können und den fehlenden Pernix am Ende der Geschichte sinnvoll integriert. Jetzt geht es dann wirklich an den letzten Korrektur-/ Verfeinerungsdurchgang.

Ich muss gestehen: Dieser Durchgang ist am meisten Arbeit und am wenigsten Hobby 😉

Vorhin habe ich die letzten noch fehlenden Übersetzungen ins Lateinische zugeschickt bekommen. Danke, Heike!

Nun sind alle Sprüche im Buch übersetzt, allein wäre mir das wohl kaum gelungen, denn mein Latein beschränkt sich auf minimale Grundkenntnisse 😉

Hallo zu später Stunde!

Es ist Samstag, kurz nach elf und ich bin müde. Aber: Es ist geschafft. Die Geschichte hat ihr Ende gefunden.

In den nächsten Tagen (oder vielleicht eher Wochen) geht es nun daran, einzelne Stellen zu verfeinern, die mir oder meinen Testlesern beim zweiten Lesen etwas holprig erscheinen oder Details vermissen lassen.

Update 27. August: Meine Testleserinnen sind noch nicht ganz zufrieden. Ich habe eine Person des Buchs auf den letzten Seiten nicht mehr erwähnt, die vorher häufiger vorkam. Für mich war diese Person am Ende nicht mehr wichtig, aber ich wurde höflich aber bestimmt eines Besseren belehrt 🙂 Nun muss ich doch noch ein wenig am Ende umbauen und Pernix (so heißt die Person) mit einbringen.

Wie „Die Frauenkammer“ entstand

Nachdem es in den letzten Tagen etwas ruhiger an der Buchfront war, konnte ich die Zeit nutzen, endlich meinen schon länger geplanten Beitrag über die Entstehung meines Romans zu verfassen.

Die Anfänge

Das ganze Projekt „Roman“ begann eigentlich aus einer Laune heraus. Ich hatte gar nicht vor, ein Buch zu schreiben. Anfang des Jahres schrieb meine Lebensgefährtin eine Kurzgeschichte über Hashi Mo., das Hashimoto-Monster. Als ich bei der Entstehung dabei war und meine Anregungen eingebracht habe, packte mich der Reiz, selbst etwas zu schreiben. So habe ich mich samt Laptop aufs Sofa zurückgezogen, wo die nachfolgenden Zeilen entstanden. Diese fanden kurz darauf per E-Mail den Weg zu meiner Lebensgefährtin im Nebenzimmer, um von ihr ein erstes Feedback zu erhalten. Mehr aus Spaß als im Ernst sagte ich damals „Ich schreibe jetzt einen Krimi“.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass wir in der Regel nicht via E-Mail kommunizieren. 😉

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