Archiv der Kategorie: Schreiben

Warum schreibe ich eigentlich Bücher?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten durchaus häufiger gestellt, denn ich habe bis vor wenigen Tagen nicht eine einzige Seite geschrieben. An manchen Abenden habe ich mich an den Laptop gesetzt, das Programm geöffnet und … ja, und das war’s. Mal habe ich den Computer schon nach ein paar Minuten wieder heruntergefahren, manchmal saß ich auch eine halbe Stunde dort, tippte mal hier ein Wort, hier einen Satz und löschte alles direkt wieder. Die Gedanken waren einfach nicht bei der Sache, waren – auf das Schreiben bezogen – wie blockiert.

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So weit oder soweit? Seid oder seit? Genauso oder genau so? Das oder dass?

Es gibt einige Dinge – Fehler, um sie beim Namen zu nennen –, die einem in der geschriebenen Welt immer wieder begegnen und die wohl jeder schon gemacht hat. Dazu gehören nicht nur Begriffe, deren Rechtschreibung allgemein schwierig ist, oder grammatikalische Hürden, sondern oftmals auch das fehlende Leerzeichen, das den Unterschied in der Bedeutung ausmacht.

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Blogtour „(W)ehe du gehst“ Finale – Taschenbuch-Gewinnspiel

Willkommen beim Tourfinale der Blogtour zu „(W)ehe du gehst“.

Fangen wir direkt mit dem Gewinnspiel an:
Nachdem ihr in den letzten Tagen auf den anderen Blogs bereits Lose sammeln konntet, habt ihr nun das letzte Mal auf der Tour die Chance, noch (einmal) in den Lostopf für eines der signierten Taschenbücher zu hüpfen. Heute Abend um 20 Uhr werden die Lose gesichtet und die Gewinner ausgelost.

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Autorenvorstellung: Yvonne Gees – Dark Fantasy und Horror

In Zukunft möchte ich auf meinem Blog nicht nur über mich, meine Arbeit und meine Bücher berichten, sondern auch ab und zu Autorenkollegen und -kolleginnen vorstellen.

Den Anfang macht heute Yvonne Gees. Sie ist Autorin der „Vater der Engel“-Reihe aus dem Genre Dark Fantasy und hat kürzlich ihr erstes Horror-Buch mit dem Titel „Samtpfotes Brut“ veröffentlicht.

Yvonne Gees – über die Autorin

Yvonne GeesBereits vor über 15 Jahren, genauer gesagt 1998, hat die sympathische gebürtige Paderbornerin mit der Arbeit an ihrem ersten größeren Roman begonnen, aus dem im Laufe der Jahre eine Trilogie werden sollte. Nach unzähligen Überarbeitungen konnte die Reihe „Vater der Engel“, die aus den jeweils über 500 Seiten umfassenden Bänden „Wer Blut sät“, „Elurius“ und „Vater der Engel“ besteht, 2014 fertiggestellt und im Self-Publishing veröffentlicht werden.

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Komma – das leidige Thema mit dem (erweiterten) Infinitiv

Es gibt wahrscheinlich kaum ein Thema in der Grammatik, das so viele Schwierigkeiten bereitet wie die Kommasetzung. Das meine ich im Allgemeinen, aber auch im Speziellen beim Infinitiv. Natürlich gibt es offizielle Rechtschreibregeln, die jedoch besonders seit den letzten Reformen viel Spielraum für eigene Entscheidungen und kontroverse Diskussionen lassen. Das komplette Thema „Kommaregeln“ in einem Artikel zu behandeln, wäre zu umfangreich, daher möchte ich mich hier auf den Infinitiv konzentrieren (§75 der offiziellen Regeln).
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Begleitendes Testlesen und Lektorat

Leider ist es im Moment ein wenig ruhig geworden auf meinem Blog. Das liegt einfach daran, dass ich sehr viel mit der „normalen Arbeit“ zu tun habe, und somit wenig Zeit für die Schriftstellerei bleibt. Diese knappe Zeit investiere ich dann zum großen Teil ins Schreiben am Roman. Nun ist es aber an der Zeit für einen neuen Beitrag zum Thema Schreiben.

Ich weiß nicht, wie ihr es macht, aber oft lese ich, dass Autoren ihr Werk zu Ende schreiben, selbst noch ein paar Mal überarbeiten und erst dann zu Testlesern geben. Wenn diese es gelesen haben und die Rückmeldungen eingearbeitet sind, geht der Roman dann zum Lektorat bzw. Korrektorat.

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Thriller-Leserunde auf lovelybooks – Erfahrungsbericht

Nachdem Anfang März „Die Frauenkammer“ neu veröffentlicht worden ist, wurde es auch wieder Zeit für eine Leserunde. Ich hatte bereits bei der Erstveröffentlichung 2013 eine Leserunde auf lovelybooks gestartet, die einigermaßen gut gelaufen ist. An dieser Stelle möchte ich über den Verlauf der aktuellen Runde berichten und auch ein paar Stolpersteine und Tipps nennen, die einem Autor oder Leser dabei begegnen können.

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Gedanken und wörtliche Rede im Roman kennzeichnen

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, das für das Schreiben von Büchern (Belletristik) nicht ganz unwichtig ist: der Frage, wie man wörtliche Rede, aber vor allem Gedanken innerhalb des Textes kenntlich macht. Bei Verlagsveröffentlichungen werden hierfür in der Regel Vorgaben gemacht, weshalb der Beitrag sich mehr an die Self-Publisher richtet.

Fangen wir mit einem einfachen Satz an, und zwar, dass Peter sich bei Luisa für ein Geschenk bedankt, es in Wirklichkeit aber nicht mag.

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Es ist endlich so weit: Mein Thriller „Die Frauenkammer“ ist absofort als E-Book und Taschenbuch erhältlich. Exklusiv bei Amazon.

In einem abgelegenen, unbelebten Teil der Stadt wird eine Frauenleiche gefunden, doch die Ermittlungen liefern keine verwertbaren Spuren ‒ weder zum Opfer noch zum Täter.
Wenige Wochen später sorgt eine zweite Tote für offene Fragen. Ein tragischer Unfall oder ein weiterer Mord? Wie sich schnell herausstellt, scheint es eine Verbindung zwischen beiden Fällen zu geben. Für Kommissar Frank Holper beginnt eine mühsame Ermittlungsarbeit, für die er schon bald die Hilfe eines externen Beraters in Anspruch nimmt. Ein verhängnisvoller Fehler …