Ein neues Buch beginnt

Kaum ist das erste Buch veröffentlicht, haben die Arbeiten am zweiten Buch begonnen. Dieses Mal werde ich allerdings keinen Krimi schreiben, da ich mich ein Wenig ausprobieren möchte und in verschiedene Genres „reinschnuppern“ werde.

Beim aktuellen Buchprojekt handelt es sich um eine Art Thriller mit einigen Mystery-Elementen. Einige Seiten habe ich schon geschrieben die ersten Zeilen möchte ich nun hier einmal veröffentlichen.

Freitag, 15. März, 3:20 Uhr
Eine junge Frau verabschiedete sich von ihren Freunden und verließ lachend die Bar. Es war dunkel, nur der Mond und die vereinzelten Straßenlaternen beleuchteten ihren Weg. Sie trug einen langen, hellgrauen Mantel, die dunkelblonden Haare hatte sie zu einem Zopf geflochten. Das monotone Klackern ihrer hochhackigen Schuhe auf dem Bürgersteig hallte durch die Straße, gepaart mit dem vereinzelten Platschen, wenn sie in eine der zahlreichen Pfützen trat, die vom Regen übriggeblieben waren.

An einer Bushaltestelle blieb die junge Frau stehen und zündete sich eine Zigarette an. Der Name der Haltestelle war in der spärlichen Beleuchtung einer flackernden Laterne nicht zu erkennen. Im Hintergrund huschte ein Schatten über den Bürgersteig. Die Frau bemerkte ihn nicht. Fröstelnd rieb sie sich die Hände, nahm einen tiefen Zug und ließ den Zigarettenqualm langsam durch die Nase ausströmen. Wieder huschte ein Schatten vorbei. Diesmal schien die Frau ihn bemerkt zu haben. Ängstlich sah sie sich nach allen Seiten um, doch in der Nähe war keine Menschenseele zu entdecken. Nervös warf sie einen Blick auf die Uhr. Der Bus musste jede Minute kommen.

Aus dem Dunkel eines wenige Meter entfernten Hauseingangs löste sich ein Schatten und kam langsam und geräuschlos näher. Nur noch wenige Zentimeter trennten ihn von der wartenden Frau.

Felix setzte sich mit einem kurzen Schrei im Bett auf. Was für ein Albtraum. In der letzten Zeit quälten ihn in der Nacht immer häufiger düstere Träume. Nach dem Aufwachen konnte er sich wie üblich nur noch schemenhaft an die Handlung erinnern, doch das beklemmende Gefühl, das der Traum verursacht hatte, wich nur langsam. Schweißgebadet setzte er sich auf die Bettkante, schaltete das Licht auf dem Nachttisch ein, zog seine Pantoffeln über und ging ins Wohnzimmer. Ein wenig Fernsehen würde ihn sicher von den Gedanken an seinen Traum abbringen.

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